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Pfarramt:


Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Advents- und Weihnachtszeit einen Blick zu erhaschen dorthin, wo es himmlisch zugeht – das wäre mein Wunsch für diese Zeit.


In vielen Liedern ist das Motiv der Tür verankert, die aufgeschlossen und geöffnet wird. Nicht nur in dem Klassiker

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der HERR der

Herrlichkeit“, sondern auch in Chorälen wird froh gesungen von dem, der kommen soll und „heut schleußt auf

sein Himmelreich und schenkt uns seinen Sohn“.

Täglich werden die Türchen am Adventskalender

geöffnet und an Heilig Abend dürfen in manchen Familien

die Kinder noch in ihrem Zimmer warten, bis dann die geheimnisvolle Tür ins Wohnzimmer zum Christbaum

vorsichtig aufgetan wird.

Es ist wunderbar, wenn sich Türen öffnen, wenn man Unerwartetes zu sehen bekommt, wenn an Weihnachten

Menschen ihre Herzen öffnen und sich für andere interessieren,

auch für deren Leid und Not.

Die vielen Spendenaktionen erzählen von dieser  Mitmenschlichkeit und dieser Sensibilität für andere.

Da kommen himmlische Klänge hinein in unsere Alltagsmelodien.


Ich wünsche und hoffe, dass es uns gelingt, den passenden Schlüssel zu finden, der uns die wahre Weihnachtsfreude

erschließt. Möglicherweise müssen wir dazu manches

wegsperren:

den Neid auf die Nachbarn,

die größere Geschenke auspacken werden, die nicht alleine, sondern im Kreise ihrer großen Familie feiern werden, die übermäßigen Vorbereitungen und die Ängste, das Falsche zu schenken und zu wenig geplant zu haben, die großen Erwartungen an das Fest.

Der entscheidende Schlüssel ist, sich beschenken zu lassen von diesem großen Geheimnis – Gott sucht uns, jede(n) einzelne(n), auf dieser Erde.

Er gibt sich hinein in diese Welt mit ihren Freuden und Schrecken. Er besucht uns, dort, wo man ihn einlässt.


Pfarrerin Grasruck


Gedanken zur Advents-

und Weihnachtszeit