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auf der Vorderseite des Gemeindebriefes sieht man ein Kreuz. Man muss es einfach anschauen.

Es provoziert. Es berührt etwas in mir.

Dieses Kreuz hängt in der Christuskirche in Bayreuth.

Der Pfarrer und Künstler Christian Kaiser hat es gestaltet.

Wobei – ein richtiges Kreuz ist es ja eigentlich gar nicht.

Es sind Bruchstücke eines Kreuzes – vier einzelne Bretter. Rechts und links erkennt man noch die Abdrücke der Hände Jesu und unten noch die seiner Füße. Aber Jesus selbst ist weg.

Und das zersplitterte Holz zeigt, dass da etwas Gewaltiges passiert sein muss. Die Mitte des Kreuzes fehlt und mit ihr die Gestalt des Gekreuzigten. Nur noch Spuren von Jesus sind zu sehen. Man sieht, dass er einmal dort hing.

Es ist ein Kreuz, das uns Fragen zu stellen scheint:

Was ist hier passiert?

Was für eine ungeheure Kraft hat den Gekreuzigten vom Kreuz befreit?

Was für eine Gewalt hat ihn aus diesem qualvollen Ort herausgerissen?

Wo ist er jetzt? Blaue Spuren – blau wie der Himmel? Blau wie die Treue?

Wie kann ich mir den Auferstandenen vorstellen? Geht das überhaupt?

Und auch das kleine Täfelchen ganz oben am Kreuz fehlt. Auf den meisten Kreuzesdarstellungen steht dort

„Jesus von Nazareth, König der Juden“.

Das Täfelchen fehlt hier ganz bewusst.

Denn dieses Kreuz will uns auffordern, Jesus neu zu suchen.

Jetzt in der Passions-und Osterzeit auf Spurensuche zu gehen.

In diesen Tagen und Wochen die Mitte meines Glaubens neu zu finden.

Mir Zeit zu nehmen, innezuhalten und die gewaltige, befreiende Kraft der Auferstehung in meinem Leben neu zu entdecken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine

gute und gesegnete Passions und Osterzeit


Ihre Pfarrerin Sonja Dietel


Liebe Leserin, lieber Leser,